Historische Buchbesprechung: Dämonen des Blutes – Samuel Lewin

der synd

Bücherbesprechung

Samuel Lewin: Dämonen des Blutes. Verlag „Der Syndikalist“. Kart. 1,50 M., geb. 2,50 M.

Es gibt Bücher, die deswegen nicht nach jedermanns Geschmack sind, weil sie fordern, daß man ihnen ein besonderes Verständnis entgegenbringt, die aber dem, der mit dem Verfasser fühlt und dem Schwunge seiner Diktion zu folgen versteht, unendliche Weiten eröffnen. Zu diesen Büchern gehört auch das von Samuel Lewin verfaßte: Dämonen des Blutes. Hier hat eine empfindsame Menschenseele all ihre Empörung über die Ungerechtigkeiten der Welt und über den Gipfel derselben, den Krieg, in glühende Worte und grandiose Visionen ergossen. Es ist in dem Buche viel von Göttern, Teufeln, von Himmel und Hölle die Rede, und wir fürchten, daß, obwohl diese Worte und Begriffe nur als symbolische Bezeichnungen gebraucht sind, vielleicht manche freidenkerische Arbeiter daran Anstoß nehmen werden. In diesen Traumbildern, so phantastisch sie sind, sind wundervolle neue Gedanken und die tiefsten Wahrheiten enthalten, so daß wir jedem empfehlen möchten, sich mit dem Werk dieses Dichters vertraut zu machen. Er wird einen großen und eigenartigen Genuß davon haben.                                          F.O.

Aus: Der Syndikalist 1926/41

(Beim Verlag Edition AV ist eine neue Auflage des Romans erschienen!)

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