Historische Buchbesprechung von Kurt Kläber: „Malikbücherei“

der synd

Bücherbesprechung

„Malikbücherei“, Malikverlag, Berlin, Preis pro Band 1,- Mark.

Der Malikverlag gibt eine kleine Bücherreihe heraus, die ähnlich der des Inselverlags ist, sich aber durch ihr Titelbild und Inhalt wesentlich von ihr unterscheidet. Diese Bücher, es sind wohl schon gegen 20 erschienen, sollen eine billige Bücherei des Arbeiters werden. Einige Titel: Eugen Leviné, „Stimmen der Völker zum Kriege“; André Marty, „In den Gefängnissen der französischen Republik“; Albert Ehrenstein, „China klagt“; Walter Mehring, „Französische Revolutionslieder“, genügen wohl, um den Wert der Bücher anzudeuten. Sie sind alle Blicke in vergangene und kommende revolutionäre Welten, Bilder der französischen, der russischen, der deutschen und der kommenden Revolution. Kaleidoskopartig sind diese Erhebungen von Massen und Menschen durchleuchtet. Ihre Qualen und ihre Verfolgungen. Ihre Opfer und das Erreichte. Die Bücherei gehört darum zu jedem Arbeiter, wie seine Broschüreliteratur und seine Zeitung. Sie werden ihm Hoffnung und Trost sein, Ansporn und Antrieb.

Kurt Kläber

Aus: „Der Syndikalist“ 1926/19

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