Historische Buchbesprechung: „Germaine Berton. Die Rote Jungfrau“ – Iwan Goll

der synd

Bücherbesprechung

Außenseiter der Gesellschaft. Die Verbrechen der Gegenwart. Herausgegeben von Rudolf Leonhard. Band V. Germaine Berton. Die Rote Jungfrau. Von Iwan Goll, Verlag die Schmiede, Berlin. Oktavformat. 78 Seiten. Mit einem Selbstbildnid der Germaine Berton.

Der Elsässer Iwan Goll hat in diesem Büchlein die Geschichte der Anarchistin Germaine Berton, ihren Mord an dem französischen Faschisten Marius Plateau, ihren Prozeß und ihre Freisprechung geschildert. Der Verfasser schöpfte aus den Zeitungsberichten. Das meiste Material, das in der Broschüre niedergelegt ist, konnte man im „Libertaire“ zur Zeit der Prozeßführung finden. Wer nicht die Gelegenheit hatte, den „Libertaire“ von dieser Zeit zu lesen und sich dennoch ein Bild von Germaine Berton und einem Teil der anarchistischen Bewegung Frankreichs machen will, der findet in dieser Schrift die beste Gelegenheit hierzu.

Von Eingeweihten wird freilich behauptet, daß der Verfasser Germaine Berton zu hoch einschätzt, wenn er sie mit Louise Michel und anderen bedeutenden Persönlichkeiten in eine Reihe stellt.

Aus: „Der Syndikalist“ 1926/15

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