Helge Döhring: Syndikalismus in Deutschland 1914-1918 “Im Herzen der Bestie”

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„Ohne die SPD und die von ihr geführte Arbeiterschaft war der Krieg nicht zu führen“, betonte der Historiker Fritz Fischer. Die Sozialdemokratie entschied sich für die Teilhabe und für die Nutznießerei am imperialistischen Weltkrieg unter nationalistischer Ägide, statt für den weltweiten Klassenkampf.

Wie verhielt sich dieser erdrückenden Mehrheit gegenüber die syndikalistische Arbeiterbewegung? Was bewirkte sie?

Richtet sich der Fokus bei der Betrachtung des Widerstandes im Allgemeinen auf die politisch ausgerichtete Spartakusgruppe oder auf die USPD, so gelangt diese Studie zu dem Schluss, dass es sich bei der „Freien Vereinigung deutscher Gewerkschaften“ mit Zentrum in Berlin um die erste reichsweite Organisation handelte, die von Beginn des Krieges an in den Betrieben Widerstand leistete, Streiks organisierte und für einen konsequenten Antimilitarismus eintrat. Besonders unter den Metallarbeitern Berlins erwuchs seit den ersten Kriegsjahren sowohl mit den Syndikalisten, als auch den „Revolutionären Obleuten“ das Potenzial, welches sich in der Novemberrevolution 1918 Bahn brechen sollte.

Helge Döhring „Syndikalismus in Deutschland 1914-1918 – ‚Im Herzen der Bestie'“
Verlag Edition AV, 2013
231 Seiten
17.-
ISBN 978-3-86841-083-9

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